
Materialgeschichten
Auch wenn umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe, setzt die Verheizung das gespeicherte CO<sub>2</sub> im Holz wieder frei. Immerhin 3,7 m<sup>3</sup> haben es nach Weimar geschafft und sind dem elenden Kreislauf entkommen.
2.067 Beiträge, neueste zuerst

Auch wenn umweltfreundlicher als fossile Brennstoffe, setzt die Verheizung das gespeicherte CO<sub>2</sub> im Holz wieder frei. Immerhin 3,7 m<sup>3</sup> haben es nach Weimar geschafft und sind dem elenden Kreislauf entkommen.

Welche Veränderungen gibt es? Wie analysieren wir diese? Wie realisieren wir Immobilien, die resilient gegenüber diesen Veränderungen sind? Dieser Beitrag gibt einen Einblick, wie z. B. eine Klimarisikoanalyse dabei helfen kann, den langfristigen Wert eines Gebäudes zu sichern.

Am 14. und 15. Juni fand das 2. Green Construction Excellence Forum in Frankfurt statt.

Der Beitrag umreißt, wie die physische Basis von Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt zukunftsfähig gestaltet werden kann. Als Zielorientierung und Referenz werden konkrete Obergrenzen für die Nutzung globaler Ressourcen vorgeschlagen.

Vor dem Hintergrund der EU-Taxonomie soll die nachhaltige Finanzierung von Gebäuden gefördert werden. Mit dem Gebäuderessourcenpass (GRP) wird ein Kommunikationsformat eingeführt, das die nachhaltigen Eigenschaften transparent machen soll.

In Deutschland werden lediglich 33 % der Bauabfälle wiederverwendet, was besonders dramatisch ist, wenn man bedenkt, dass 55 % der in Deutschland entstehenden Abfälle vom Bausektor verursacht werden – 229 Mio. t Bau- und Abbruchabfälle. Damit ist das Potenzial umrissen.

Wir müssen unser Handeln sichtbar machen und unseren Beruf, unsere Berufung, unsere Chancen, unsere Bedeutung, unsere Aufgabe, unsere Verantwortung zeigen, damit wir junge Menschen erreichen und sich diese berufen fühlen, die Herausforderungen der Zukunft beim Bauen zu meistern.

Allzu oft erzählen wir uns, dass die Opfer und der Einsatz, den wir bringen, unsere Entgleisungen rechtfertigen.

Was braucht es nun, um die Wiederverwendung zu einem festen Bestandteil der Planung werden zu lassen?

Es ist nicht einfach, alle theoretisch verfügbaren Möglichkeiten zur Reduktion von Massen und Emissionen auch tatsächlich zu nutzen. Die Transparenz der Prozesse ist eine weitere Herausforderung.

Die Zusammenarbeit über die gesamte Wertschöpfungskette des Planens, Bauens und Betreibens ist und bleibt ein Imperativ der Vernunft.

Um ein nachhaltiges Gebäude zu planen und zu errichten, reicht es nicht aus, sich auf den Werkstoff Holz, serielle Vorfertigung und Modulbauweise festzulegen. Es bedarf einer weiterführenden Betrachtung, welche sehr früh in der Vorplanung beginnt.

Im Gespräch mit Martin Rodeck, der als Managing Partner bei BLACKLAKE Management Partner zu immobilienwirtschaftlichen Fragestellungen berät.

Konferenz Circulate! thematisiert Kreislaufwirtschaft im Bauwesen und bildet offiziellen Abschluss der STO-Gastprofessuren am KIT zu Sustainable Materials for a new Architectural Practice – Entering a circular economy.

Im Rahmen des Forschungsprojekts AdNEB Neues Europäisches Bauhaus weiterdenken führt das Umweltbundesamt eine Online-Umfrage im Baubereich durch.

Das Haus im Kreisverkehr: Nachhaltiges Bauen am 24. Juni im SR2 Kulturradio FeatureZeit und in der ARD-Audiothek.

Bericht der Circular Buildings Coalition analysiert Materialströme in der europäischen Bauwirtschaft und schlägt Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen des Kreislaufbaus vor.

Einfach Bauen – spart eine Wohnraumlüftungsanlage Kosten und Energie?

Nachhaltigkeitsdirektorin Alexandra Quint spricht über nachhaltige Transformation der Bau- und Immobilienwirtschaft und ihre Vision für die Branche für 2030.

Mit neu entwickeltem, gesundheitlich unkritischem Lignin-HMF-Harz von Fraunhofer WKI erhöhen sich Vorteile von nachhaltigen Holzwerkstoffen weiter.

Finalist der DGNB Sustainability Challenge 2023 Start-up The Colony entwickelt ESG-konforme, gemeinschaftliche Nutzungskonzepte und ganzheitliche, ökologische Projekte.

Vorgefertigte Kleintafeln mit guter Schall- und Wärmedämmung und hohem Anteil nachwachsender Rohstoffe sollen in Altbauten gering tragfähige und hellhörige Zwischendecken ersetzen.

Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und HafenCity Hamburg stellen gemeinsames Gebäudezertifikat DGNB Sonderauszeichnung Umweltzeichen vor.

BAUINDUSTRIE und VDMA Baumaschinen legen Roadmap für den Weg zur klimaneutralen Baustelle 2045 vor.