Barbara Buser erhält den Jane Drew Prize for Architecture 2026

Pionierarbeit zur Wiederverwendung von Bauteilen gewürdigt


Barbara Buser (2022). Foto: Lesgamines, Marco Moritz Photography, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons
Barbara Buser (2022). Foto: Lesgamines, Marco Moritz Photography, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Barbara Buser erhält den Jane Drew Prize for Architecture 2026. Mit der Auszeichnung würdigt das britische Magazin The Architectural Review Persönlichkeiten, die durch herausragende architektonische Arbeit und Engagement die Rolle von Frauen in der Architektur stärken. Die in Basel aufgewachsene Architektin und Raumplanerin gilt als Pionierin des zirkulären Bauens. Gemeinsam mit Eric Honegger gründete sie 1996 die Bauteilbörse, die erste Wiederverwendungsplattform für Baumaterialien in der Schweiz. Heute gehören dazu weitere Initiativen wie das Planungsbüro Denkstatt Sàrl, das Büro Unterdessen für Zwischennutzungen, das Architekturbüro Baubüro In Situ sowie Zirkular, ein digitales Verzeichnis für wiederverwendbare Bauteile aus der ganzen Schweiz. Diese eng verzahnten Organisationen ermöglichen zahlreiche ihrer wegweisenden Projekte im Bereich der Wieder- und Weiternutzung. Manon Mollard, Chefredakteurin der Architectural Review: „Barbara Buser’s multi-pronged approach to reuse treats building materials and components as what they are: finite resources that must be carefully stewarded in an ever-evolving cycle of assembly and reassembly – the wider building industry forgets this reality at its peril. Buser is a precursor; she was well ahead of her time and her recognition is long overdue.“

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