Mit der Informationskampagne Zukunft Zuhause – Nachhaltig sanieren will die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) die Sanierung von Ein- und Zweifamilienhäusern unterstützen. Hauptziele: Kosten senken, Energie sparen, weniger Treibhausgasemissionen und mehr Klimaschutz.
'Der am 30.03.2022 veröffentlichte Bericht der Plattform Sustainable Finance beinhaltet Empfehlungen zu technischen Prüfkriterien für die Umweltziele der EU-Taxonomie. Diese ist ein Klassifizierungssystem, das grüne Investitionen auf Aktivitäten lenkt, die für die Ziele des europäischen Green Deals wesentlich sind.
Die Studie Modellierung sektorintegrierter Energieversorgung im Quartier wurde vom Fraunhofer ISE im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (Dena) erarbeitet. Dort wurde ermittelt, dass die quartiersoptimierte Versorgung Kostenvorteile von rd. 30–45 % gegenüber der Versorgung von Einzelgebäuden aufweist.
'Der urbane Raum in Deutschland wächst. Laut Statistischem Bundesamt kommen pro Tag etwa 52 ha Siedlungs- und Verkehrsfläche dazu. Dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zufolge werden in Städten etwa drei Viertel der weltweiten Energie und Ressourcen verbraucht.
'In Deutschland liegen Erfahrungen mit der Ökobilanzierung von Gebäuden im Kontext der Anwendung von Systemen zur Bewertung und Zertifizierung des Beitrags zu einer nachhaltigen Entwicklung vor. Informationen zur Interpretation geben die Hinweise zur Ökobilanzierung im Kontext des Qualitätssiegels Nachhaltiges Bauen.
Neue Daten zur Freisetzung und Fixierung von CO2 finden Eingang in Ökobilanzen und Umweltproduktdeklarationen (EPD) von Bauprodukten und betreffen gem. der gültigen DIN EN 15804:2020-03 nicht nur die Produktherstellung, sondern den gesamten Produktlebenszyklus.
Heidelberg setzt als erste Stadt Europas mit dem Pilotprojekt Circular City – Gebäude-Materialkataster für die Stadt Heidelberg auf das sog. Urban-Mining-Prinzip.
In Deutschland sind gerade zwei neue Studien an den Start gegangen, die sich zwar mit sehr unterschiedlichen Aspekten von vertikaler Stadtbegrünung beschäftigen, beide aber ganz konkret die Frage stellen, welchen Nutzen diese tatsächlich hat.
Das Institut für Technische Gebäudeausrüstung ist in einer Auftragsarbeit für den Bundesverband für Wohnungslüftung der Frage nachgegangen, wie sich Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung im Vergleich zu anderen energiesparenden Systemen hinsichtlich Energieeffizienz schlägt.
Das Seminarjahr 2022/2023 der Propstei Johannesberg bietet ein breit gefächertes Spektrum der beruflichen Fort- und Weiterbildung an. Handwerker:innen, Architekt:innen und Ingenieur:innen können sich praxisorientiert mit Zertifikatslehrgängen
berufsbegleitend qualifizieren.
Empfehlung der Redaktion: Der Aufsatz untersucht Umfang und Reduktionspotenzial der grauen Emissionen, die für Herstellung, Einbau und Abbruch von tragwerksrelevanten Bauelementen in Deutschland entstehen.
Zur systematischen Erfassung von Baukonstruktionen wurde eine Matrix in Form eines anwenderfreundlichen Exceltools entwickelt, mit der die Kreislaufpotenziale und der CO2-Footprint auf Bauteil- und Gebäudeebene berechnet und bewertet werden können.
m 4. März 2022 wurde zum dritten Mal der Internationale Tag des Ingenieurwesens für nachhaltige Entwicklung begangen, um auf die bedeutenden Leistungen von Ingenieurinnen und Ingenieuren aufmerksam zu machen.
Das bisherige Jahresmagazin Passivhaus Kompendium, das Fachpublikum und Bauherren über energieeffizientes Bauen informieren will, hat sich dem Trend der Zeit folgend in Klimafreundlich Bauen umbenannt.
Das Buch hat das Zeug zu einem Standardwerk, ähnlich dem Cradle-to-Cradle-Buch. Der bekannte Architekt und Ingenieur Werner Sobek, der gerade als einziger Techniker vom Cicero-Magazin unter die Top-500 Intellektuellen Deutschlands gewählt wurde, hat den ersten Band seiner Reihe non nobis – Über das Bauen in der Zukunft vorgelegt.
Der Atlas Recycling will aufzeigen, wie das immense Rohstoffvorkommen im Gebäudebestand aktiv gehalten werden kann. Die Wiedergewinnung von Baumaterialien und Wertstoffen aus der gebauten Stadt heraus erfordert die Trennung von Materialströmen.
Das Buch Grüne Wahrheiten ist ein bisschen das Vermächtnis des Doyens der deutschen Umweltforschung Friedrich Schmidt-Bleek, das durchaus interessante Anregungen gibt zur Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Ressourcenverbrauch.