
Wie lassen sich Nachhaltigkeitsleistungen von Bauprodukten verlässlich nachweisen und vergleichbar machen? Mit dieser Frage beschäftigt sich das öffentliche Fachprogramm der IBU-Mitgliederversammlung 2026, die am 10. und 11. November in Berlin sowie per Livestream stattfindet. Im Mittelpunkt steht das Thema „Green Data Management“ und die Rolle belastbarer Umweltdaten für Planung, Bewertung und Regulierung im Bauwesen.
Das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) richtet den Fokus auf die zunehmende Bedeutung produktbezogener Umweltinformationen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Recht diskutieren aktuelle Entwicklungen rund um Ökobilanzen, Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) und die Anforderungen an transparente Nachhaltigkeitskommunikation.
Im Fachprogramm am 11. November spricht Prof. Dr. Andreas Holm von der Hochschule München über die Gebäudeökobilanzierung. Suhayl Ungerer von FRANSSEN NUSSER Rechtsanwälte ordnet die Auswirkungen der EmpCo-Richtlinie und die rechtliche Prüfung von Green Claims ein. Welche Rolle Primärdaten für belastbare Ökobilanzen spielen, erläutern Dr. Daniela Wohlschlager und Simon Osl von FRITZ EGGER GmbH & Co. Den Blick auf künftige Informationsflüsse und Datenlandschaften richtet Prof. Dr. Thomas Lützkendorf vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT).
Bereits am Vorabend lädt das IBU zum Netzwerktreffen ein. Die Keynote hält Bettina Hagedorn, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.
Das öffentliche Fachprogramm findet am 11. November von 9:30 bis 12:30 Uhr im NH Collection Berlin Mitte Checkpoint Charlie statt und kann alternativ per Livestream verfolgt werden. Die Begrüßung übernehmen Hans Peters, Vorstandsvorsitzender des IBU, sowie Dr. Martina Bender, die auch die Moderation übernimmt.


