CO2-Lebenszyklusbilanz
1/2025

< zurück zur Übersicht
Mehrgeschossig mit Stroh: Gemeinschafts­wohnprojekt querbeet © Foto: Thorsten Scherz

Bauministerin Klara Geywitz möchte den Wechsel zur CO2-Lebenszyklusbilanzierung sowie bezahlbares Heizen, wohingegen der Chef der KlimaUnion Thomas Heilmann mit einem digitalen Heizungsregister die Wärmewende kategorienscharf angehen will. Nachhaltigkeitsthemen sind im Gegenwind, sagt Günther Bachmann, und motiviert weiterzumachen. Philipp Dietsch fragt provokant, ob Holzbau überhaupt Grenzen des Wachstums kenne, und bejaht dies schließlich wohlbegründet. Philipp Luy und Thorsten Kober stellen den Kleinen Grünen Bahnhof als Prototyp für Empfangsgebäude in Holzmodulbauweise vor, Dirk Scharmer et al. berichten über das mehrgeschossige Gemeinschaftswohnprojekt querbeet aus Stroh, Holz und Lehm in Lüneburg. Dann geht Martin Rauch auf das Industrialisierungspotenzial der Stampflehmbauweise ein. Bei Straßenbrücken tut sich etwas in Sachen Nachhaltigkeit, wie Iris Hindersmann et al. einführen. Thomas Lützkendorf erläutert die in Fahrt kommende Normung zu kreislaufgerechten Bauprodukten und Bauwerken. 2025 gibt es von solid UNIT eine Reihe zu R-Beton, die mit einem Überblick und Praxisbeispielen startet.

Quelle: BMWSB

CO2-Bilanz über den Lebenszyklus von Gebäuden

Heizen muss klimafreundlicher werden und bezahlbar bleiben. Die Wärmeversorgung basiert meist noch auf fossilen Brennstoffen, die hohe CO2-Emissionen verursachen. Der Wechsel zur Lebens­zyklusbilanz wird technologisch und wirtschaftlich optimale Lösungen für Neubau und Bestandssanierung beflügeln, bewährten Baumaterialien wie Holz und Lehm zu einer Renaissance verhelfen und die Dekarbonisierung von Beton und Stahl vorantreiben.

Weiterlesen

Illustration: Martin Gräfe

Kennt der Holzbau Grenzen des Wachstums?

Holzbau gilt als Hoffnungsträger für Klimaschutz und nachhaltiges Bauen und soll politisch gewollt wachsen. Doch kann dieser den einhergehenden Anforderungen gerecht werden? Oder gibt es Einflüsse, die dem Holzbau Grenzen seines Wachstums setzen können? Und wenn ja: Wie können wir diesen Herausforderungen begegnen? Diese Fragen und Lösungsansätze dazu werden diskutiert.

Weiterlesen

Quelle: Lehm Ton Erde

Stampflehm goes Bauindustrie

Mit der industriellen Massenproduktion moderner Baustoffe wurde Lehm altmodisch und teuer. Heute haben Erden als Baumaterial wieder ein riesiges Entwicklungspotenzial. Die Stampflehmbauweise beruht auf einer alten Bautechnik ohne Stabilisierung. Der Herstellprozess ist inzwischen für die Vorfertigung geeignet und damit auch eine industrielle Massenproduktion möglich.

Weiterlesen

Inhalt